Sie befinden sich hier: Aktuell > Pressemeldung
Logo
Aktueller Einsatz

20.05.2020 18:10

Fund Fliegerbombe

>> weiter zum Bericht

Pressemeldung - Nachrichten

10.05.2020 06:00

Holzstapel und Mülltonne in Brand gesetzt - Zeugenaufruf

>> weiter zum Bericht

Feuerwehr Aktuell

22.03.2020 00:00

Aktuelle Lage

>> weiter zum Bericht

Unwetterwarnungen

Pressemeldungen

25.01.2020 - Nürnberg-Bleiweiss (bfn)

Wohnungsbrand in Nürnberg fordert ein Todesopfer

Im Nürnberger Stadtteil Bleiweiss ist in der Samstagnacht eine Frau bei einem heftigen Wohnungsbrand ums Leben gekommen. Sieben Hausbewohner, darunter auch einige Kinder, wurden mit Drehleitern gerettet.

Als am Samstag gegen 23:20 Uhr mehrere Notrufe bei der Integrierten Leitstelle Nürnberg eingingen, die dramatisch klangen, wurde sofort die Alarmierung auf 2 Löschzüge erhöht. Die Nürnberger Berufsfeuerwehr rückte von den Wachen 1, 2, 3 und 4 aus.

Beim Eintreffen der Rettungskräfte brannte eine Wohnung im Erdgeschoß eines fünfstöckigen Wohnhauses in der Siegfriedstraße lichterloh. Die Hitze war so stark, dass bereits 3 Fenster barsten und die Flammen bis in das 3. Obergeschoß hochschlugen. Ebenfalls war die Wohnungstüre im oberen Bereich bereits durchgebrannt.

Dadurch füllte sich der Treppenraum schnell mit beißenden giftigen Rauch. Eine Flucht war für die Bewohner, die sich noch in den oberen Stockwerken aufhielten, nicht mehr möglich. Sie mussten allesamt mittels Drehleitern gerettet werden. Anschließend übernahm der Rettungsdienst, der mit insgesamt 8 Rettungswägen und 3 Notärzten vor Ort war, die Versorgung der 11 Patienten. 8 davon wurden mit Rauchgasvergiftungen in nahe Krankenhäuser gebracht.

Die Feuerwehr konnte zwar mit 4 Stoßtrupps den Brand im Gebäude schnell unter Kontrolle bekommen, allerdings war es durch den stark fortgeschrittenen Brand, einem sog. Vollbrand, in der Erdgeschoßwohnung nicht mehr möglich, die Frau zu retten. Sie konnte nach dem Auffinden nur noch tot geborgen werden.

Ein Übergreifen des Brandes auf die darüber liegenden Wohnungen wurde verhindert. Trotzdem ist der Schaden in der Wohnung im ersten Obergeschoß so groß, dass diese derzeit nicht bewohnbar ist.

Der Energieversorger stellte noch während des Einsatzes den Strom und die Gaszufuhr im Haus sicherheitshalber ab. Die Polizei beschreibt den Sachschaden auf mindestens 200.000 Euro.

Die Brandursache und die Todesursache der Bewohnerin sind derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen durch das jeweilige Fachkommissariat der Kriminalpolizei. Ebenso wird noch ausfindig gemacht, ob sich in der Wohnung die vorgeschriebenen Rauchwarnmelder befanden.

Bericht online seit: 26.01.2020 14:38 (Tommy Rost, Redaktion)
Quelle: Berufsfeuerwehr Nürnberg