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05.06.2020 - Nürnberg (bfn)

Arbeitsreicher Nachmittag für die Feuerwehr Nürnberg – Schiff verliert Ladekran – Busunfall in Langwasser

Kurz nach 12:30 Uhr riss sich ein Frachtkahn auf  dem Main-Donaukanal an einer Brücke auf Höhe Neukatzwang den Ladekran ab. Der Kran konnte von der Feuerwehr am Grund des Kanals geortet und für die weitere Bergung markiert werden.

Um 12:39 Uhr wurden Einheiten der Berufsfeuerwehr Nürnberg und der Freiwilligen Feuerwehr Katzwang zu einer Ölverschmutzung auf dem Main-Donaukanal in Höhe Katzwang / Neukatzwang alarmiert. Vor Ort konnten nur sehr geringe Mengen Öl auf dem Gewässer festgestellt werden. Die Ursache dafür war jedoch eher ungewöhnlich:

Ein Ladekran eines Binnenfrachters, der offensichtlich versehentlich ausgefahren war, blieb an der Straßenbrücke Richtung Katzwang hängen und wurde komplett aus dem Schiffsrumpf gerissen. Der Kran blieb am Grund des Kanals liegen und konnte von Tauchern der Berufsfeuerwehr ausfindig gemacht und mit einer Boje markiert werden. Die Bergung des verlorenen Karns übernahm in Absprache die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung. Auf dem Schiff selbst wurden glücklicherweise keine Personen verletzt.

Direkt nach dem Einsatz am Kanal wurde die Feuerwehr zu einem Busunfall in Langwasser mit mehreren Verletzten gerufen. Ein Auto und ein Linienbus waren im Kreuzungsbereich kollidiert.

Kurz vor 14 Uhr wurden die Berufsfeuerwehr Nürnberg und die Freiwillige Feuerwehr Moorenbrunn zu einem Verkehrsunfall mitten auf der Kreuzung Breslauer Straße / Otto-Bärnreuther-Straße gerufen. Ein Pkw war mit einem besetzten Linienbus kollidiert. Durch den Aufprall wurden 3 Personen mittelschwer verletzt, 7 weitere Beteiligte klagten über Schmerzen und Blessuren. Die Verletzten aus dem Bus und dem Auto wurden in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst versorgt und betreut. Der Verkehr wurde durch die Feuerwehr bis zum Eintreffen der Polizei geregelt.

An diesem Nachmittag waren Kräfte aller 5 Nürnberger Berufsfeuerwachen und ehrenamtliche Helfer der Freiwilligen Feuerwehren Katzwang und Moorenbrunn gefordert, dennoch mussten glücklicher Weise in beiden Fällen keine schwerverletzen Personen beklagt werden.

Bericht online seit: 09.06.2020 20:13 (Tommy Rost, Redaktion)
Quelle: Berufsfeuerwehr Nürnberg